SbbS Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera

.. weil Bildung Zukunft schafft!

 

Bericht „Medienprojekt“

Im Rahmen des Projektmoduls 17 „Planung und Gestaltung von Bildungsprozessen“ veranstalteten wir, die Schüler der Erzieherklassen 15/1 und 15/2, ein Medienprojekt. In dem Projekt, welches vom 20. März bis zum 24. März 2017 stattfand, setzten wir uns gemeinsam mit Kindergartenkindern, Grund- sowie Berufsschülern mit den verschiedenen Medien Foto, Hörspiel, Trickbox und Handyfilm auseinander. Um auf dieses Projekt gut vorbereitet zu sein, besuchten wir am 14. und 15. März die Thüringer Landesmedienanstalt „Offener Kanal Gera“. Dort wurden wir über die verschiedenen Medien informiert, konnten uns selbst daran ausprobieren und bekamen viele Anregungen und Tipps für die Umsetzung des Projektes in den verschiedenen Einrichtungen.

Den Ablauf der Projektwoche planten wir am Montag, dem 20. März, selbstständig.  Von Dienstag, dem 21. März, bis Freitag, dem 24. März, entdeckten und erforschten wir gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen die unterschiedlichen Medien und ließen dabei wunderbare Ergebnisse entstehen. Diese präsentierten wir am Freitag in der Aula unserer Schule. Wir zeigten und erklärten den Prozess, bei dem Fotokarten, Handy- und Trickboxfilme, Hörspiele und Fotopuzzle entstanden. Eine Erkenntnis hatten alle Projekte gemeinsam: Es war sehr spannend und interessant für uns,  unser angeeignetes Wissen und unsere Ideen  zu Projekten mit den Medien in der Praxis auszuprobieren.

Wir danken der Thüringer Landesmedienanstalt „Offener Kanal Gera“, der Grundschule „Am Bieblacher Hang“ Gera, der Kindertagesstätte „Langenberger Zwerge“, den Klassen BFS 16 und BVJ 16 unserer Schule und der Kindertagesstätte „Senfkorn“ für die gute Zusammenarbeit.

Die Erzieher 15/1 und 15/2

Fasching an der Bergschule

Im Rahmen ihrer Ausbildung planten und gestalteten die Kinderpfleger der KP15/1 und  die Sozialassistenten der S 15/1 mit viel Engagement und tollen Ideen gemeinsam eine Faschingsfeier für die Grundschüler der Bergschule in Gera.

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Am 28.02.2017, in der Zeit von 14:00 – 16:00 Uhr begeisterten sie die Kinder mit verschiedenen Stationen, die die Schüler nach Lust und Laune besuchen konnten. Unter anderem waren die Stationen „Masken basteln“ und „Kinderschminken“ sehr gut besucht. Die Kinder konnten sich außerdem bei verschiedenen Spielen austoben und hatten dabei eine Menge Spaß. Die Auszubildenden sind über sich hinausgewachsen, sammelten neue Erfahrungen und meisterten ihre Aufgaben an den Stationen ohne Probleme.

Über die positiven Rückmeldungen der Schulleitung der Bergschule freuten sie sich sehr und sie sammelten damit neue Energie für ihre Abschlussprüfungen ihrer Ausbildung. Ich wünsche beiden Klassen viel Glück für die anstehenden Prüfungen!

S.-M. Klausner

Sozialassistenten gestalten Feste in Kindereinrichtungen

Feste in sozialpädagogischen Einrichtungen zu gestalten, gehört im Rahmen des Unterrichtsfaches Feste und Feiern zu Ausbildung der Sozialassistenten.

Während die Klasse S15/2 die Kinder der Kita „ Traumwelt“ mit einem Märchenfest begeisterte, überraschten die Schüler der Klasse S15/1 die Schulanfänger der Otto-Dix Grundschule zu ihrem ersten Zeugnis mit einem „ Buchstabenfest“. 

Beide Feste waren für die Sozialassistenten Herausforderung, Lernchance und positive Bestätigung zugleich. Die Kinder beider Eirichtungen haben begeistert die zahlreichen Stationen ausprobiert, die die Sozialassistenten im Vorfeld geplant und mit viel Liebe zum Detail vorbereitet hatte.

Zur Eröffnung wurden die Kinder mit dem Märchenspiel „ Schneewittchen“ bzw. mit einem Lied und einem Sketch zum Thema Buchstaben auf das gemeinsame Fest eingestimmt. Dann  konnten die Kinder an verschiedenen Stationen spielen, basteln, rätseln, musizieren oder sich sportlich betätigen.

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Die Zeit verging wie im Flug und alle Schüler der Klassen S15/1 und S15/2 nahmen mit Begeisterung und Engagement ihre Aufgaben an den einzelnen  Stationen wahr. So mancher ist an diesem  Tag  auch  über sich hinausgewachsen.

Von den Pädagogen beider Einrichtungen gab es  viel Lob  für die Ideen und das Engagement unser Schüler, doch der schönste Lohn waren wohl  die strahlenden Kinderaugen.

So war  es am Ende in beiden Einrichtungen für alle ein gelungenes Fest und für  unsere  Schüler eine gewinnbringende Erfahrung.

K. Pohl/ T. Balnuweit

Die Ez 16/b präsentierten ein Kamishibai Angebot bei den Langenberger Zwergen

Wir, die Ez 16/b, waren am 15.12.2016 zu einem ganz besonderen Termin in der Kita Langenberger Zwerge.

Endlich konnten wir das im Rahmen des Kernmoduls 5 erstellte Kamishibai Kindern im Alter von 3-6 Jahren präsentieren und unsere Erzählkompetenzen unter Beweis stellen.

Das tief in der japanischen Kultur verwurzelte Kamishibai ist ein Erzähltheater – ein Kasten, in dem sich eine Geschichte versteckt. Wenn sich die Theatertüren öffnen, erscheint das erste Bild einer Geschichte, die dann Bild für Bild fortlaufend erzählt wird – ein faszinierendes Phänomen der bildgestützten Erzählkunst, die wir durch Stabpuppen ergänzten.

Wir haben das Kamishibai selbst gebaut und die dazugehörige Geschichte erfunden und in kindgerechte Bilder umgesetzt. Nun ging es an die Praxis.Wir waren gespannt, wie die Kinder unsere Geschichten aufnehmen.

Die „Zwerge“ waren begeistert, das konnte jeder sehen, der in die Gesichter der Kinder geschaut hat, während sie gebannt unserer Geschichte folgten und munter mitmachten. Klatschen, Singen, Fabulieren, die Langenberger Zwerge sind es gewohnt, dass ihr Alltag von Geschichten begleitet wird. Klar, dass sie auch ganz schnell Lösungsvorschläge für den kranken Frosch Franz oder den Riesen, der zu groß war, um in der Mäusehöhle zu wohnen, entwickelten.

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„Es ist schön zu sehen, wie die Kinder auch heute noch ganz einfachen Geschichten zuhören und sich mitreißen lassen“, so die Kitaleiterin Frau Hölzel. Stimmt, es müssen nicht immer schnelle Schnittfolgen und viel action sein, die Kinder zeigten sich vielmehr offen für den ästhetischen Genuss des Verweilens und Innehaltens, den das Kamishibai bietet.

Zum Schluss bestand das kleine Publikum darauf, das Kamishibai von Nahem zu betrachten und aus jeder Perspektive und mit allen Sinnen zu erkunden..

So durften echte Seidentücher aus China berührt und  Franz Frosch, das Rentier Gustav und die anderen Hauptdarsteller zum Abschied gestreichelt werden.

An diesem Vormittag bei den Langenberger Zwergern gingen passend zur Vorweihnachtszeit nicht nur den Kleinen die Herzen auf. Für den weiteren Verlauf unserer Ausbildung steht fest: Das Kamishibai wollen wir noch oft mit all seinen Facetten einsetzen und ausprobieren.

Wir danken den Langenberger Zwergen und dem Erzieherteam dafür, dass sie uns diese Praxisgelegenheit gegeben haben.

Die Ez 16b

 

Erlebnispädagogische Tage in Finsterbergen

Am 07.09.2016 fuhren wir mit zwei Bussen nach Finsterbergen. Diese Fahrt hatte das Ziel, dass wir uns besser kennenlernten und die Klassenteambildung unterstützt wird. Als wir ankamen, nahmen uns die Teamer in Empfang. Danach ging es gleich los. Die einzelnen Klassen mussten sich durch Teamarbeit ihre einzelnen Betten und Zimmer mit einer Hauseroberung erkämpfen. Unsere Aufgabe bestand darin,  ein Fass mit Wasser zu befüllen. In dem Fass war eine kleine Box mit Schlüsseln für unsere Häuser. Die Box mussten wir uns erarbeiten, indem wir sie aus dem Fass „rausschwämmten“. Das Problem bestand jedoch darin, dass in dem Fass große Löcher waren. Als Klasse haben wir diese Aufgabe jedoch sehr gut absolviert. In den drei Tagen unternahmen wir verschiedene Aktivitäten.

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  • Das Bogenschießen hat den Jungs besonders viel Spaß gemacht. Am zweiten Tag unternahm unser Klasse eine GPS-Tour. Bei dieser Tour mussten wir sechs verschiedene Aufgaben als Team lösen. Dabei war es wichtig, den anderen zu vertrauen und miteinander zu kommunizieren. Trotz einiger kleinerer Meinungsverschiedenheiten haben wir alle Aufgaben geschafft und waren im Nachhinein sehr stolz auf uns. Die letzte Aufgabe war der Niedrigseilgarten. An dieser Station hatten wir als Klasse besonders viel Spaß und bewältigten die Anforderungen sehr schnell. Am Abend saßen wir am Lagerfeuer und ließen den  Tag ausklingen. Es waren sehr schöne, aber auch anstrengende erlebnispädagogische Tage.

Die Klasse AKH16

 

Erlebnispädagogik in Plothen (16.08.- 19.08.16)

21 Schüler aus den Klassen Erz 14/1 und 14/2 erlebten mit Frau Sport (Frau Hennig) eine Woche voller Teamgeist,
Überwindungen und gegenseitiger Unterstützung.

Bei viel gutem Wetter, gutem Essen und einer Menge Abenteuer wollte man schon nicht mehr nach Hause. Die schönsten Momente haben wir hier in einem Video zusammengefasst!


Auf uns und die Woche ….   ein Stößchen! ;)

 Eine kreative Reise zur Mitte

Das Wort Mandala bedeutet in der Sanskrit-Sprache Kreis und bezeichnet ein kreisförmiges Gebilde mit einem Mittelpunkt. Dabei sind gleiche oder ähnliche Formen und Elemente um den Mittelpunkt angeordnet und ergeben so eine harmonische Form. Das Besondere an Mandalas ist die Vereinigung von Struktur und Fantasie, von Plan und Gestaltung.

Die Klassen Erz. 14b und BFS 16 hatten im Rahmen des Unterrichts Gelegenheit sich selbst im Legen von Naturmandalas auszuprobieren. Eine schöne und kreative Erfahrung, bei der sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und dabei ihre Erfahrungen aus der Mathematischen und Künstlerischen gestaltenden Bildung anwenden konnten.

T. Balnuweit

 

 

 

Schneewittchen zu Gast in der Wilhelm –Busch –Grundschule

Im Rahmen des Faches „Darstellendes Spiel“ , welches zur Ausbildung der Sozialassistenten gehört, führte die Gruppe A der S14/2 vor den Grundschülern der Wilhelm –Busch-Grundschule Gera ein Theaterstück auf.

Nach monatelangem üben und proben war es am 20.03.2016 endlich soweit. Ca. 60 Grundschüler saßen erwartungsvoll auf ihren Stühlen, um unsere Version von „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ zu erleben. Sogar eine Kinderjury aus Mitgliedern der AG Kabarett hatte sich eingefunden, um unsere Aufführung zu beobachten und einzuschätzen.

Am Anfang waren wir sehr aufgeregt, aber es hat alles super geklappt. Keiner hat seinen Text vergessen oder seinen Einsatz verpasst. Jeder hat sein Bestes gegeben und wir bekamen sehr viel Applaus. In der anschließenden Gesprächsrunde standen wir den Grundschülern Rede und Antwort auf die z. T. sehr kreativen Fragen. Für uns gab es  dabei noch einmal sehr viel Lob und Anerkennung.

Gemeinsam mit der Kinderjury sowie Fr. Schloßer und Fr. Frisch von der Grundschule reflektierten wir das Theaterstück und bekamen Anregungen für unsere eigene Reflexion.

Zum Abschluss durften wir dann sogar noch eine spontane Kostprobe aus dem Kabarettprogramm der Grundschüler erleben -ein toller Abschluss für einen gelungenen Tag, an den wir uns noch lange erinnern werden.

S14/2 Gruppe A und Fr. Balnuweit

Zum 3. Mal Auftakt zum Frühjahrsputz in Gera…

 

im 30. Jahr des Stadtteils Bieblach- Ost…mit über 300 (+100) Beteiligten…

Wir freuen uns, dass am 23.3. in und um unsere Schule herum so viel bewältigt wurde!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich aktiv und engagiert eingebracht haben!

4.4.2016                                                                                                        Andrea Fischbach

 

Sozialassistentenausbildung im BR Alpha

Fachkraft für Hygieneüberwachung im BR Alpha

 

„Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr.“ (Platon)

Diese Erfahrung durften auch die Schüler der Klassen BFS1 und BVJ S bei ihrer interkulturellen Begegnung im Rahmen des Unterrichtes machen.

Über das gemeinsame Spielen von  Tisch -und Brettspielen sind die Schüler miteinander ins Gespräch gekommen, konnten Vorurteile abbauen und Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede in Ihrer Art zu leben und den Alltag zu gestalten fest stellen.

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Ein Schüler antwortete auf die Frage:“Wer ist dein Lieblingsmensch? Alle, weil es Menschen sind. Wir sind alle gleich.“

Diese Antwort zeigt doch, wie wichtige solche persönlichen Begegnungen zwischen Schülern unterschiedlichster Kulturkreise für ein respektvolles und von Toleranz und Akzeptanz geprägtes  Miteinander in unserem Schulalltag sind.

M. Kindermann/ T. Balnuweit  

Nun will der Lenz uns grüßen in der Florentinen Wohnanlage

Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Feste und Feiern“, welches zur Ausbildung zum Sozialassistenten gehört, feierten wir, die Gruppe B der Klasse S 14/1, ein Frühlingsfest in der Florentinen Wohnanlage. Nach monatelanger Planung begrüßten wir am Mittwoch, den 16.03.2016, 20 Bewohner mit einem kleinen Eröffnungsprogramm. Sie erfreuten sich an einem eingeübten Sketch und unterstützten unsere Gesangseinlage mit voller Freude.

Beim darauffolgenden „Kaffeeklatsch“ lernten wir die Senioren besser kennen und genossen mit ihnen gemeinsam den selbstgebackenen Kuchen in einer entspannten Atmosphäre. Als nächstes starteten wir den Stationsbetrieb, bei dem unsere Gäste künstlerisch aktiv wurden, Sprichwörter errieten, Osternester suchten und sich bei einem kleinen Spaziergang bewegten.

Während der gesamten Zeit wurde schnell Vertrauen gefasst und wir erhaschten persönliche Einblicke in das aufregende Leben der Senioren. Abschließend reflektierten wir den Tag in großer Runde und erhielten ausschließlich positives Feedback. Dies stimmte mit unserer Sicht des Tages überein und machte uns sehr glücklich. Alles in allem war dies ein gelungener Tag, den wir mit schönen und eindrucksvollen Erinnerungen im Gedächtnis behalten werden.

 

Tierisch, tierisch im Kindergarten Mosaik


Wir, die Gruppe A der Klasse S 14/1 bereiteten über Monate ein spannendes Tierfest vor. Am 16.03.2016 trafen wir uns in den frühen Morgenstunden zum fröhlichen Obst- und Gemüseschneiden. Daraus entstanden u.a. lustige Gurkenraupen mit Weintraubenkäsespießen oder auch leckere Apfelweintraubenschmetterlinge.

Nachdem wir für jeden Gruppe genügend Proviant hergerichtet hatten, machten wir uns als Tiere verkleidet in den bunt dekorierten Kindergarten Mosaik in Bieblach Ost auf. Um 9:00 Uhr war es dann endlich soweit. Das große Tierfest begann. Zur Eröffnung spielten wir ein tierisches Theaterstück, bei dem alle Kinder mitmachten. Wir sangen gemeinsam den Katzentatzentanz und gingen voller Erwartung mit jeweils einer Gruppe zu den vielfältigen vorbereiteten Stationen. Die Kinder erwarteten kreative Bastelarbeiten, das Lesen von Tierspuren, ein sportlicher Tierlauf, ein lustiges Bewegungsspiel sowie das Tierstimmenorchester.

Durch den abwechslungsreichen Stationsbetrieb verging die Zeit wie im Fluge und jedes Kind erhielt für seine tolle Mitarbeit ein Perlenarmband und eine Urkunde. Zum krönenden Abschluss tanzten und sangen alle zusammen noch einmal freudig den Katzentatzentanz.

Projekt Schülerstation SRH Wald – Klinikum

Nach der ersten schülerinternen Patientenübergabe pünktlich 6.00 Uhr musste der Frühdienst, ob er wollte oder nicht, die Besonderheiten und Kniffe der Station kennen lernen. Als gastroenterologische Station erforderten besonders die zahlreichen endoskopischen Untersuchungen, mit allen Besonderheiten, die es zu beachten gilt, unsere volle Konzentration. Der Spätdienst wurde dann erstmalig von unseren Lehrern und Praxisanleitern  begleitet. Für alle Unsicherheiten und Fragen standen sie uns  unterstützend zur Seite. Diese Hilfe haben wir natürlich dankbar, wann immer sie von Nöten war, genutzt.

Nachdem der erste Tag geschafft war, starteten wir motiviert in Tag Nummer 2. Der Frühdienst, der sich meist etwas chaotisch zu Beginn gestaltete, aufgrund des hohen Pflegeaufwandes, schlug sich trotzdem wacker. Ob es eine Patientenaufnahme, ein Angehörigengespräch, eine Entlassung bzw. eine Verlegung war, wir Schüler mussten nun alle Aufgaben und Herausforderungen annehmen und bewältigen. Doch auch eine gestellte Reanimation am Dienstag fiel in das Aufgabenfeld des Spätdienstes.

Da für uns die Übernahme einer Leitung einer Station ungewohnt war, brauchten die Patientenübergaben noch etwas feinschliff. Oftmals benötigten wir zu viel Zeit um unsere Patienten dem nächsten Dienst ordnungsgemäß übergeben zu können. Aber bekannter weise macht Übung ja den Meister. Der Mittwoch, Tag Nummer 3, startete mit einer weiteren Überraschung, die sich Bereichswechsel nannte. Der gewohnte Bereich wurde kurzer Hand gestrichen, damit wir uns mit neuen Aufgaben vertraut machen konnten und andere Blickwinkel für den Stationsalltag entwickeln durften. Also hieß es wieder einmal Zähne zusammen beißen, Konzentration auf 100% und los!

Doch damit nicht genug. Da im Krankenhaus jeder Tag neue Herausforderungen mit sich bringt, hatten unsere Praxisanleiter und Lehrer eine weitere gestellte Reanimation für uns geplant. Der Frühdienst meisterte diese Aufgabe jedoch solide und leitete motiviert den restlichen Dienst die Station. Unsere Teamarbeit fruchtete immer mehr und die Eigenorganisation ging langsam aber sicher in Fleisch und Blut über. Während der Frühdienst das Glück einer gestellten Aufgabe hatte, erforderte eine Notfall ERCP im Spätdienst nunmehr als 100% Konzentration von uns. Nachdem wir alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet hatten, hieß es erst einmal durchatmen.

Aber die für uns anstrengende und ungewohnte Woche forderte auch ein paar Einbußen, sodass sich insgesamt sechs Schüler krank meldeten. Trotzdem schafften wir es gemeinsam alle Aufgaben zu bewältigen und konnten uns dann Freitag bei der Auswertung selbst reflektieren. Wie wir schon wussten, gab es hier und da, vor allem in der Dokumentation, ein paar Punkte die wir ausbauen müssen. Ebenso ausbaufähig gestaltete sich unsere Tagesstruktur. Aber dafür haben wir ja gemeinsam das Projekt Schülerstation ins Leben gerufen.

Besonders zufrieden waren jedoch die Patienten mit unserer freundlichen Art und in der Umfrage, welche wir im Vorfeld erarbeiteten, gaben sie auch an, sich in guten Händen gefühlt zu haben.

Alles in allem war das Projekt jeden Anstrengungsseufzer und jede harte Schicht wert. In diesem Sinne gilt jedem Beteiligten, der das Projekt mit ins Leben gerufen hat, ein großes Dankeschön.

Franziska Undeutsch

 

Abschlussbericht Schülerstation Eisenberg 2016
Alle weiteren organisatorischen Aufgaben wie zum Beispiel die Gestaltung des Dienstplanes, den Tagesablauf, Fragebögen für Patienten und Mitarbeiter der Station lagen auch in unseren Händen und durften nicht unbeachtet bleiben. Also hieß es für uns die Aufgaben zu verteilen, jeder trug etwas dazu bei.

Das Projekt Schülerstation startete am Montag im Spätdienst und endete am Donnerstag Mittag nach der Übergabe von Früh- zu Spätdienst.
Im gesamten Zeitraum war unsere Aufgabe sich um ca. 30 Patienten zu kümmern. Die Teams wurden im Frühdienst jeweils in 4 Units aufgeteilt und im Spätdienst in zwei. In jeder Unit gab es pro  Schicht einen Teamleiter der als Ansprechpartner galt.
Der Start gestaltete sich als ziemlich schwierig und durcheinander, denn wir Schüler taten uns etwas schwer unsere Aufgaben zu finden und die Abläufe organisatorisch korrekt zu planen. Dies konnten sich aber Praxisanleiter, Pflegekräfte, Lehrer und Schüler denken, aus diesem Grund wurden wir in den ersten Tagen sehr unterstützt und auf Fehler hingewiesen. Des Weiteren bekamen wir gute Ratschläge die wir uns angenommen haben, um unsere Fähig- und Fertigkeiten zu verbessern. Auch die Selbstständigkeit wurde dadurch gefördert. Was einen großen Vorteil für uns darstellte, im Anbetracht auf die bevorstehende Prüfung. In den darauf folgenden Tagen konnte man beobachten, dass eine Besserung in Sachen Planung und Organisation erfolgte. Unsere Arbeitsabläufe wurden von Schicht zu Schicht immer Strukturierter.

Bei der Vorbereitung und Durchführung der Schülerstation haben wir sehr viele Erfahrung gesammelt. Es war nicht immer einfach. Es gab mehrere Unstimmigkeiten und einzelne Probleme traten auf. Es ist uns vor allem am Anfang schwer gefallen die Station zu managen und bei bestimmten Abläufen Prioritäten zu setzten. Doch diese Probleme lösten wir gemeinsam, souverän und mit Hilfe. Im Allgemeinen diente dieses Projekt als Prüfungsvorbereitung und jeder einzelne hat seine Vorteile daraus gezogen.

Zum Schluss noch eine kleine Auswertung der Fragebögen für die Patienten. Sie waren alle durchweg begeistert und fanden dieses Projekt super toll, natürlich merkten auch die Patienten, das es am Anfang kleine Startschwierigkeiten gab. Der Großteil der Patienten war der Meinung das dadurch aber keine Nachteile für Patientenwohl entstand. Wir erhielten ein großes Lob wie gut die letzten Tage liefen und viele Patienten hätten dieses Projekt gerne länger erlebt, Sie fühlten sich äußerst wohl und waren sehr zufrieden mit unserer Leistung.

Dahingehen möchten wir uns recht herzlich bei allen Praxisanleitern, Mentoren, Lehrern der SBBS für Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik und der Station 4a  für die großartige Unterstützung und hilfreichen Tipps bedanken, durch Sie war es erst möglich die Dienste zeitlich einzuteilen und  das Projekt zu organisieren und durchzuführen.

Ihre GKP 13

Herbstcrosslauf der Stadt Gera 29.09.2015

Unsere Erzieherklassen 15/1 und 15/2 zeigten beim diesjährigen Herbstcrosslauf  im Stadion der Freundschaft eine tolle Leistung. Das Wetter spielte mit, dazu voller Einsatz, Ehrgeiz und Kraftanstrengung. Es war nicht allen einerlei, aber alle haben sich mit Spaß und Freude an die Laufstrecken gewagt und diese souverän absolviert.

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Das Ergebnis:Wir haben den Pokal der Berufsschulen Geras wieder verteidigt und bleiben in seinem Besitz.

Gratulation und ein ganz großes Dankeschön an die Auszubildenden für ihren Einsatz, ihr tolles Auftreten für unsere Schule und den Spaß, den wir alle hatten.

 S. Hennig