SbbS Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera

...weil Bildung Zukunft schafft

MixIt- ein Projekt mit der Deutschen Filmakademie

Die Sozialbetreuer Sb17 und die Schüler des BVJ-S erhielten die Möglichkeit, innerhalb einer Projektwoche, losgelöst vom Schulalltag gemeinsam in Kontakt zu kommen, sich kennenzulernen und unter der Anleitung professioneller Filmeschaffender Kurzfilme zu entwickeln und entstehen zu lassen, die im Ergebnis im Rahmen einer Filmpremiere am 9.1.2019 als Höhepunkt gewürdigt wurden. Im Rahmen der sehr intensiven und auch fordernden Arbeit innerhalb der Gruppen hatten die sie die Chance, sich gegenseitig kennen- und auch verstehen zu lernen, Gemeinsamkeiten in ihren Vorstellungen und Wünschen, ihren Erwartungen an das Leben zu finden und Respekt und Achtung vor der Leistung des anderen zu entwickeln. Im Rahmen der intensiven Bearbeitung des Themas „Perspektive: Wahrheit“ konnten die Jugendlichen sich entsprechend ihrer eigenen Stärken und Potentiale einbringen, sei es bei der Erstellung des Skriptes, des Drehbuches, vor und hinter der Kamera oder auch bei der Erstellung von Requisiten und Hintergründen, der Auswahl von Drehorten.

Erfahrungen aus der Sicht Gruppe A:

Am ersten Tag haben wir, die BVJ-S-Klasse  und die Jugendlichen von der SB-Klasse, uns kennengelernt. Der Filmemacher, Oli, hat dann unser Team in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe hat das Drehbuch geschrieben und die andere Gruppe hat mit dem Musikexperten nach der passenden Melodie für den Film gesucht. Wie haben selber die Szenen überlegt und sie schriftlich verfasst. Jeden Tag vor dem Drehen haben wir unsere Gedanken ausgetauscht, und uns geeinigt, wie der Film im Detail aussehen sollte. Alles was wir gefilmt haben, durften wir uns anschauen und mit unserem Team austauschen. Wir hatten ein freundliches Miteinander, deshalb verlief die Zeit bei unserem Team „wie am Schnürchen“. Einfach toll!!

Erfahrungen aus der Sicht Gruppe B:

Wir haben jeden Tag mit unserer Arbeit um 8:00 Uhr begonnen. Zunächst hat unser Team mit Jack, dem Filmemacher, den Tag gemeinsam geplant und das Drehbuch, das wir am ersten Tag geschrieben haben, vorgelesen. Jeder von uns sollte eine Rolle spielen. Die Szenen haben nur drei Minuten gedauert. Es ist nicht einfach, so viele Ideen in eine kurze Szene zu bringen, so dass die Leute verstehen, was wir damit beabsichtigen.

Die Teamarbeit war am Anfang schwierig. Weil es in der Gruppe so verschiedene Jugendliche gab, konnten wir nicht wirklich gut arbeiten, aber mit der Zeit kamen wir uns näher. Wir haben es doch geschafft, eine schöne Atmosphäre zu zaubern, die unsere Arbeit angenehm gemacht hat.

Das einzige Problem, was wir hatten, war das Wetter. Es war kalt und regnerisch. Wir mussten uns richtig überwinden, um die Szenen an der frischen Luft zu drehen. Die Première werden wir uns aber gemütlich im Kino anschauen. Wir freuen uns darauf!

Erfahrungen aus der Sicht Gruppe C:

Das Thema für alle drei Teams war „die Wahrheit“. Wir sammelten Ideen, haben ein Drehbuch für unseren Kurzfilm  geschrieben und dann haben wir uns überlegt, wie wir jeden Tag gestalten sollten.

Wir waren insgesamt elf Personen in unserem Team, zehn Schüler und ein Filmemacher, Jan.

Wir konnten sehr gut miteinander arbeiten. Wir haben sogar selber unsere eigenen Masken gebastelt. Unser Kurzfilm ist voller Spannung und Abenteuer! Schade, dass das Filmprojekt so schnell zu Ende ging. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr das Filmprojekt wiederholen dürfen.